Ich fuhr in die automatische Waschanlage.
Das Auto wurde auf das Förderband gezogen.
Vor mir die große Bürste.
Ich lehnte mich zurück.
Dann hörte ich:
ZISCHHHHH.
Wasser traf das Auto.
In diesem Moment bemerkte ich etwas.
Das hintere Fenster war ungefähr drei Zentimeter geöffnet.
Drei Zentimeter können sehr viel sein.
Besonders wenn mehrere hundert Liter Wasser beteiligt sind.
Ich drückte hektisch den Fensterheber.
Nichts.
Zündung aus.
Natürlich.
Zündung an.
Fenster hoch.
Zu spät.
Der Rücksitz hatte bereits eine kostenlose Innenwäsche bekommen.
Nach der Waschstraße hielt ich an und betrachtete den Schaden.
Der Sitz war nass.
Sehr nass.
Ein Mitarbeiter kam vorbei.
„Alles okay?“
„Fenster war offen.“
Er sah auf den Rücksitz.
Dann auf mich.
„Das ist ungünstig.“
Eine bemerkenswert präzise Analyse.
Er brachte mir einige Tücher.
„Passiert öfter.“
Das beruhigte mich.
Nicht weil mein Sitz dadurch trockener wurde.
Aber weil es offenbar noch andere Menschen gab, die genauso intelligent waren wie ich.
Manchmal ist der wichtigste Kundenservice die Information, dass man nicht der Einzige ist, dem etwas Dummes passiert.